Aktuelles/News

Mit Bienenstrom blüht das Land


Rede der Biene Maya von der Adventsfeier: Rede Biene Maya


Faulbrutalarm

Leider haben wir einen Fall mit Amerikanischer Faulbrut in Aachen – Haaren zu vermelden. Alle Maßnahmen werden mit der Veterinärin Frau Dr. Vosen abgestimmt.  Jeder Imker, der seine Bienenvölker nicht bei der Tierseuchenkasse gemeldet  und  dennoch einen Stand im Sperrbezirk hat, ist laut Bienenseuchenverordnung dazu verpflichtet, sich innerhalb der nächsten 14 Tage bei Frau Dr. Vosen zu melden und den Standort seiner Bienenvölker bekannt zu geben: Sarah.Vosen@staedteregion-aachen.de    Telefon +49(241)51983938

Amtliche Mitteilung: 20190121_amtl._Mitteilungsblatt

Karte des Sperrbezirks:


Hinweise zur Bienenversicherung

Sehr geehrte Vorstandsvorsitzende und Präsidenten der Imker-/Landesverbände,
aufgrund der Aktualität fühlen wir uns dazu verpflichtet, Sie auf die versicherungstechnischen Risiken hinzuweisen, die auf die neue Behandlungsmethode gegen die Varroamilde nach Dr. Liebig zurückzuführen ist. Beworben wird die Methode auch von dem Hersteller des Verdampfers, der hier eingesetzt wird.
Vor Kurzem wurden wir auf die neue Behandlungsmethode aufmerksam gemacht. Es dauerte nicht lange und schon wurde uns ein Schaden, der infolge der Behandlung eingetreten ist, eingereicht. Ein großer Bienenstand mit Baulichkeit
und imkerlichen Inventar und Geräten ist komplett abgebrannt. Der Schaden belief sich auf über 14.000,–.
Wie ist das Ganze nun passiert? Laut der Behandlungsanleitung – hier im Auszug – sollen brennende Teelichter in die Beute gestellt werden. Die Beute soll dann mit dem Deckel wieder verschlossen werden. Der nächste Schritt laut Anleitung: Erst in 24 Stunden Rückbau vornehmen!
Eigentlich möchte man es nicht für möglich halten, aber es ist tatsächlich so gewesen, dass ein Imker den Standort mit den Beuten, in denen die brennenden Teelichter standen, verließ! Es soll ja erst frühestens 24 Stunden später mit dem
Rückbau begonnen werden. Es kam, wie es kommen musste: Der gesamte Bienenstand flammte lichterloh. Auch die zwischenzeitlich gerufene Feuerwehr konnte nichts mehr ausrichten. Auf der Anleitung steht ganz unten noch folgender Hinweis: Achtung: Bei unsachgemäßer Handhabung besteht Brandgefahr! (Kunststoffkästen?) Wiederumdarunter in kleinerer Schrift: In Deutschland noch nicht zugelassen! Dass brennende Kerzen nicht unbeaufsichtigt stehen dürfen, wird hier nicht mit einemWort erwähnt.
Davon abgesehen: jeder weiß, dass man eine Flamme oder z. B. eine brennende Kerze nicht alleine lassen darf. Selbst auf jeder Kerze bzw. Kerzenverpackung ist das symbolisch ausgewiesen. DieWeihnachtszeit ist noch gar nicht so lange her
und immer wieder kommt die Frage auf: bin ich versichert, wenn der Adventskranz brennt? Hierzu gibt es bereits viele Gerichtsurteile. Zusammengefasst: den Raum kurz zu verlassen, umzur Haustür oder z. B. auf Toilette zu gehen, ist in Ordnung. Nicht versichert bin ich, wenn ich die Kerzen anzünde und dann zum Einkaufen fahre.
Sehr wichtig ist an dieser Stelle, dass wir es hier zum Einen mit Sachschäden (Bienenhaus, Völker, Beuten usw.) zu tun haben und zum Anderen mit möglichen Haftpflichtschäden. Stellen Sie sich z. B. mal die gleiche Situation im letzten
Spätsommer im ausgetrockneten Wald vor! So oder so sind solche Schäden bei dieser Vorgehensweise nicht über die Imker-Global-Versicherung versichert.
Wir überlegen, ob es sinnvoll ist, hierüber in den Fachzeitschriften zu berichten. Unsere Vermutung ist, dass es viele Imker gibt/geben wird, die die Behandlung gemäß der Anleitung durchführen und dabei alles andere, wie z. B. den
menschlichen Sachverstand oder Obliegenheiten (Schadenminderungspflicht), vergessen/übersehen.
Welche Informationen und/oder Kenntnisse liegen Ihnen vor? Wir würden uns freuen, wenn Sie uns eine Rückmeldung geben würden.
Vielen Dank und viele Grüße aus Hamburg!
i.V. Claudia Leiß
Gaede & Glauerdt
Assecuradeur GmbH & Co. KG
Herrengraben 3
20459 Hamburg

Wovon genau sich die Varroa ernährt, ist von großer Bedeutung – für die Bienen, die Forschung und unser Verständnis.

Mit diesem neuen Studienergebnis rücken die anderen Faktoren, die das Immunsystem unserer Bienen ebenfalls angreifen, plötzlich viel mehr in den Focus: Was können wir tun oder was sollten wir besser lassen, um ihr Immunsystem zu stärken oder nicht weiter zu beeinträchtigen? Vermutlich gibt diese andere Art und Weise der Schädigung durch die Varroa den Bienen auch ganz andere – bessere? – Möglichkeiten, Mechanismen oder Reaktionen zu entwickeln, sich dagegen zu wehren. Die weitere Forschung hierzu wird spannend werden. Wir können uns immer noch nicht ausreichend erklären, durch welche Mechanismen varroatolerante Bienenpopulationen überleben – vielleicht liegt hier einer der Schlüssel zum besseren Verständnis.

https://www.mellifera.de/blog/mellifera-blog/wovon-ernaehrt-sich-varroa.html

Ungekürzte Version: Samuel Ramsey Artikel Deutsch Die Varroa ernaehrt sich nicht von Haemolymphe

Claudia Blauert, Imkerin aus Kevelaer – bienenblau@email.de


Ältere Beiträge:

Neue Informationen und Bilder zum Thema: „Asiatische Hornisse“ sind im folgenden Link hinterlegt:

Asiatische Hornisse

(E.E.28.4.2017)

______________________________________________________________

Zur Kenntnisnahme mit Bitte um Beteiligung (E.E.5.2.2017)

Gerhard Maaßen <gerhard.maaszen@freenet.de> schrieb am 17:15 Samstag, 4.Februar 2017:

Hallo zusammen,

zur Info und Rückmeldung an Herrn Müller

Viele Grüße

Gerhard Maaßen

From: m

Sent: Friday, February 3, 2017 8:44 AM

To: Gerhard Maaßen

Subject: Völkerverluste

Hallo Gerd

Bitte um Weiterleitung an die Vereine.

Verehrte Imker im KIV Aachen. Aus verschiedenen Vereinen erreichen mich derzeit Meldungen über zum Teil dramatische Völkerverluste.

Um mir ein Bild zu verschaffen möchte ich Sie bitten, mir mitzuteilen, ob auch Sie unter solchen Verlusten leiden. Wichtig in diesem Zusammenhang wären Informationen über die von Ihnen durchgeführten Behandlungen und ggfls auch, ob Sie den Milbenfall überprüft haben.

Mir selbst ist ein kompletter Stand mit 9Völkern gestorben. bei den anderen Ständen ist jeweils nur ein Volk betroffen, davon eins weil die Maus doch reingekommen ist.

Von daher halte ich die stereotype Antwort der Wissenschaftler, die Alles immer auf die Varroa schieben wollen für fraglich. Einige der Verlustmeldungen stammen nämlich von jungen , sehr engagierten Imkern, die sowohl die Behandlungen, als auch die Milbbenzählung sehr gewissenhaft durchführen und deren Milbenfall mit einem Volksverlust nur schwer in Einklang zu bringen ist.

Selbstverständlich werden die Informationen vertraulich behandelt

mit imkerlichen Grüßen

Michael Müller, Obmann für Bienengesundheit

______________________________________________________________

 

Hier ein paar Infos zum Thema gestreckte Mittelwände. (E.E.20.09.2016)

An alle Imker
Es ist mir bewußt, daß die Beschäftigung mit Bienen nicht nur sehr viel
Freude macht, sondern Zeit und manchmal auch Geld kostet.
Aus letztem Grund hier ein Hinweis
Die meisten Imker brauchen regelmäßig neue Mittelwände. Bitte achten Sie
beim Kauf auf gute Qualität. Für den Laien ist es nicht offensichtlich,
aber im Bereich der Imkerei tummeln sich eine Menge Firmen auch aus dem
Ausland, die es mit der Einhaltung rechtlicher Vorschriften nicht so
genau nehmen. Nachdem nun vor einigen Jahren chinesische Mittelwände am
Markt waren, die zu einem großen Teil aus Paraffin statt Wachs
bestanden, scheint aktuell wieder eine ähnliche Problematik
aufzutauchen.Es sind Mittelwände im Umlauf, die von den Bienen nicht
oder nur sehr ungern angenommen werden. Im Versuch nahmen sie bei
nebeneinander liegenden eigenen und gekauften Waben ausschließlich die
eigenen an und vermieden die gekauften peinlich.
Analysen solcher Mittelwände zeigten dann den nicht vorschriftsmäßigen
Zustand dieser Erzeugnisse.
Bitte achten Sie beim Kauf Ihrer Mittelwände auf Qualität. Fragen Sie
den Verkäufer nach seinen Quellen und eventuell von ihm durchgeführten
Kontrollen. Es gibt verantwortungsbewusste Imkerbedarfsgeschäfte  die
mit entsprechenden Informationen über die von ihnen verkauften Produkte
dienen können, so daß Sie ein gutes Gefühl haben und sicher imkern
können. Bedenken Sie, daß Supersonderangebote einen Grund haben, warum
das Material so billig ist.
Qualität hat ihren Preis, der sollte aber im Zusammenhang mit
Tierhaltung und Lebensmittelproduktion nicht das ausschließliche
Kaufargument sein. Imker sollten die Herstellung eines hochwertigen
Produktes anstreben. Und dazu nutzt man eben auch hochwertige Hilfsmittel.

mit imkerlichen Grüßen
Michael Müller

Obmann für Bienengesundheit des KIV Aachen

_________________________________________________________

Was ist los mit dem

Bienenwachs?

Seit einigen Wochen kursieren vielfältige Informationen in der Imkerschaft

über mögliche Wachsverfälschungen. Seit Anfang September

gibt es nun erste Analysenergebnisse. Wir befragten dazu Dr. F. Neumann

vom Staatlichen Tierärztlichen Untersuchungsamt Aulendorf.

Herr Dr. Neumann, was zeigen die aktuellen

Analysen denn?

Berichte über Brutschäden im Zusammenhang

mit Wachsverfälschungen sind nicht

neu. In einem aktuellen Fall verursachte

aber eine ganze Mittelwand-Charge

schwere Brutschäden in einem Bienenbestand.

In den aus diesen Mittelwänden

ausgebauten Waben waren zum Verdeckelungszeitpunkt

bereits über 90 % der Bienenbrut

abgestorben und ausgeräumt. Bei

der Rückstandsanalyse konnten nun neben

hohen Anteilen an Stearin auch verschiedene

bienentoxische Biozide in relevanten

Mengen nachgewiesen werden.

Bleiben wir erst einmal beim gestreckten

Bienenwachs. Wo liegt hier das Problem?

Hier gibt es zwei Aspekte. Erstens ändern

sich natürlich die physikalischen

Eigenschaften des Wabenbaus, wie z. B.

der Schmelzpunkt, im Vergleich zu reinem

Bienenwachs. Damit ändert sich die

Stabilität der Waben bei großer Wärme

oder auch bei sehr niedrigen Temperaturen.

Zweitens erfüllen Beimengungen

von technischen Stoffen wie Paraffin,

Stearin oder weiteren Bienenwachs-Ersatzstoffen

nicht die lebensmittelrechtlichen

Anforderungen, die an die Waben

als „Honigverpackung“ gestellt werden

müssen.

Wieso wird Bienenwachs überhaupt verfälscht?

Wie hoch schätzen Sie den Anteil

an verfälschtem Wachs?

Nun, das begrenzte Aufkommen von reinem

Bienenwachs am Weltmarkt verführt

dazu, durch Zumischen von billigerem

technischen Wachs die Produktionskosten

zu senken. Hinzu kommt, dass die Bienen

in relativ hohem Maße Abweichungen

vom reinen Bienenwachs tolerieren und

sogar, wenn auch nur widerwillig, reine

Kunststoffwaben besiedeln.

Aufgrund der heterogenen Wachsquellen

am Markt ist es schwer, den Anteil

an Verunreinigungen abzuschätzen – die

Frage steht aber nun berechtigterweise

im Raum.

Das zweite Problem sind die gefundenen

Biozide? Ich nehme an, dass vor allem diese

die Brutschäden verursachten?

Davon ist beim derzeitigen Wissensstand

auszugehen. Welche der nachgewiesenen

Stoffe die Schadwirkungen

verursachen oder ob es die Summe der

verschiedenen Stoffe in Kombination

ist, bedarf noch der genauen Klärung.

Konnte man die Substanzen schon möglichen

Quellen zuordnen?

Nach den Kontaminationsquellen, also

nach der Frage, wann und wo die verschiedenen

Einträge in das verarbeitete Bienenwachs

gelangen konnten, wird derzeit

noch intensiv gesucht. Problematisch ist,

dass bisher Vorschriften zur Herkunftsbezeichnung

der am Markt gehandelten Bienenwachsangebote

und damit mögliche

Auswahlkriterien für Imker völlig fehlen.

Zugleich ist damit eine Nachverfolgbarkeit

bei Bienenschäden wie in diesen Fällen

nur schwer oder gar nicht möglich.

Was raten Sie uns Imkern jetzt?

Auf der sicheren Seite ist, wer nur selbst

gewonnenes Wachs und selbst hergestellte

Mittelwände wieder in die Völker

einbringt. Wer umarbeiten lässt, erreicht

mit einem Wachs verarbeitenden

Betrieb seines Vertrauens sicher eine sehr

hohe Sicherheitsstufe. Für zusätzlichen

Wachsbedarf sollte man keine Billigangebote

wählen, sondern auf gesicherte Herkunftsangaben

mit Zertifikaten achten.

Insgesamt sollten wir auf breiter Front

diskutieren, welche Anforderungen wir

eigentlich an das Bienenwachs in punkto

Bienengesundheit und Lebensmittelsicherheit

stellen.

Vielen Dank für diese ersten Informationen

– ich denke, dass uns die Problematik

weiterhin beschäftigen wird.

Dr. Jürgen Schwenkel

___________________________________________________

Sehr geehrte Frau Holzum,

in Bayern wird über eine polizeiliche Anzeigenerstattung versucht, den oder die Täter zu ermitteln.

Nachstehend ein Aufruf, der in Bayern verteilt wurde:

An alle Imker

In letzter Zeit sind verstärkt Klagen über zusammengeschrumpfte, zusammengebrochene jung

ausgebaute Waben, vor allem im Honigraum, gemeldet worden.

Nachdem auch ich betroffen war, habe ich solche Proben an das Labor geschickt und heute eine

vernichtende Auskunft erhalten:

Mir wurde offiziell bestätigt, dass es sich bei diesen Wachsproben um 100% Fälschungen von Bienenwachs handelt, es ist

reines eingefärbtes Paraffin ! (ohne eine Spur Bienenwachs)

Nachdem ich heute mit rechtlichen, strafprozess- und privatrechtlichen Dingen mich

herumgeschlagen habe formuliere ich folgende Aufforderung an alle Imker mit der Bitte um

Weitergabe:

Wenn Sie in Ihrem Wachs solche geschilderten Fälle entdecken, bitte auf keinen Fall die Waben in den

Wachskreislauf einmünden lassen, bitte auf jeden Fall Deckelwachs und Altwabenwachs getrennt

schmelzen und abwarten, wie sich die Situation weiter entwickelt. Wir müssen alle vermeiden, dass

dieses 100% Paraffin in unsere Mittelwände eingemischt wird.

Wir alle sind dafür verantwortlich, dass unser Wachs , egal von welchem Produzenten, ohne

Paraffinbeimischungen über den Ladentisch geht.

Helfen Sie alle mit, den Wachskreislauf wieder sauber zu bekommen.

Eine vorsätzliche Beimischung von Paraffin durch einen unserer Imker sollte jedenfalls niemandem

vorgeworfen werden können.

Ich werde heute noch Strafantrag stellen.

Auch die Fachinstitute sind informiert sowie unser Präsidium und Untergliederungen im

Landesverband, LWG und unser Rechtsberater.

Wer von dieser Situation betroffen ist , kann mir gerne Bescheid geben, evtl ist es auch für die

polizeilichen Ermittlungen von großem Nutzen.

Ich bitte Sie dazu ausschließlich folgende Mailadresse zu verwenden:

wachsproblem@online.de

Bitte hierfür den Namen des Fachhändlers, die gekaufte Menge und das ca Datum des Kaufs

mitteilen. Dazu natürlich genaue Absenderadresse

ich bitte derzeit von weiteren Rückfragen abzusehen, da das die Ermittlungen stört.

Wer selbst noch was dazu beitragen kann, bitte immer unter dieser Mailadresse schicken,

Danke für die Mithilfe !

Sollten Sie diese Mitteilung doppelt bekommen, bitte ich dies zu entschuldigen. (liegt an meinen

Verteilern)

Anhängend noch ein Hinweis aus einer ähnlichen Situation in der Schweiz:

http://www.mellifera.ch/cms/news/paraffin-mittelwand-bienenwachs

Norbert Hauer

  1. Vorsitzender Kreisverband Imker Ansbach des LVBI
  2. Vorsitzender Bezirksverband Mittelfranken
  3. Vorsitzender Bienenzüchterverein Ansbach u.Umgebung e.V.

Bayreuther Str.14

91595 Burgoberbach

Mail: norbert@hauer.com

Tel.: 09805/932634

mobil: 0177/2695486

Sehr geehrte Frau Holzum, wir sollten zunächst abwarten, ob die Ermittlungen etwas ergeben.

Hinsichtlich Ihrer mitgeteilten Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit ist uns noch nichts

bekannt. Allerdings bestehen ja bei Verwendung solch gefälschten „Bienenwachses“ möglicherweise

Probleme für die Bienen und es kann vermutlich auch ein geernteter Honig nicht vermarktet werden.

Mit freundlichen Grüßen

DEUTSCHER IMKERBUND e.V.

Peter Maske

Präsident

Von: Heike Holzum via Deutscher Imkerbund e. V. [mailto:WebPresenter@MME-Internettechnik.de]

Gesendet: Montag, 22. August 2016 10:04 An: deutscherimkerbund@t-online.de Betreff:

[Kontaktanfrage]

Von: Heike Holzum (h-g.holz@web.de)Name: Heike Holzum Straße: Kirchhellenerstr. 48 PLZ, Ort: 46514 Schermbec

Anliegen: Sehr geehrter Herr Maske, ich verfolge aktuell im Internet die Erfahrungsberichte mit

scheinbar gepanschtem Bienenwachs. Auch ich habe bereits seit Jahren schlechte Erfahrungen mit

dem Kauf von Mittelwänden, bzw. Pastillen aus Bienenwachs gemacht. Bei den verschiedensten

Lieferanten. Die MW, bzw. Pastillen hatten einen sehr unangenehmen „chemischen“ Geruch, waren

auch bei niedrigen Temperaturen sehr viel geschmeidiger als reines Bienenwachs es sein könnte,

wurden von den Bienen teilweise nicht angerührt. Die Verarbeitung der Pastillen zu Kerzen löste bei

mir starken Kopfschmerz aus. Die Reaktion der Händler auf meine Beschwerden werden regelmäßig

abgetan mit „Sie sind zu empfindlich“ bzw. „Mit dem Wachs ist alles in Ordnung, wir können keinen

Fremdgeruch wahrnehmen.“ Ich fühle mich verschaukelt. Da dieses Problem nicht mur mich betrifft,

frage ich Sie, ob und wie der DIB auf dieses Problem reagieren wird. Sind Untersuchungen

vorgesehen? Untersuchungen hinsichtlich der Gesundheitsgefahr für Menschen (Kopfschmerz durch

Bienenwachskerzen? Gehen irgendwelche Stoffe aus dem Wachs in den Honig über?), bzw. der

Gesundheit der Bienen? (Brutschäden durch unreines Bienenwachs?) Wird diese Problematik durch

die Verbände, bzw. Vereine an die Mitglieder weitergegeben? Wo sollen die Imker, die keinen

eigenen Wachskreislauf haben, in Zukunft reines Bienenwachs kaufen können? Mit freundlichen

Grüßen, Heike Holzum

(E.E.20.09.2016)


Liebe Vereinsmittglieder, die Amerikanische Faulbrut steht vor unseren Türen. Gabi Pütz hat uns 2 Links geschickt, mit denen man sich informieren kann, ob der eigene Bienenstand in einem gefährdeten oder schon gesperrten Gebiet steht.

Punkt 5. Gesundheitszustand (meldepflichtige Krankheiten)
Hier sind die Sperrbezirke eingetragen (ziemlich weit unten, in  rot geschrieben: kann man die Gesamtkarte Belgien aufrufen.
Tierseucheninformationsservice in Deutschland , hier sind die amtlichen Sperrbezirke hinterlegt.

__________________________________________________________________________________

Diejenigen, die den Infobrief aus Mayen abonnieren möchten geben folgende Adresse ein:
InfobriefBienen@Imkerei oder nutzen folgenden Link:
Dort kann man auf der ersten Seite den Brief abonnieren. (E.E.3.2.16)
__________________________________________________________________________________
 Diejenigen, die über die Aktivitäten des Freundeskreises Haus Ternell informiert werden möchten, können sich auf die Verteilerliste setzen lassen. Schreibt eine entsprechende Bitte an: http://info@ternell.be
(E.E.16.2.16)